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Über uns


Das neue Verbundinstitut VIANNA


Das VerbundInstitut für AudioNeurotechnologie und Nanobiomaterialien konzentriert sich auf die Bereiche auditorische Implantate, Neuroimplantate, Nanobiomaterialien und Lasermedizin. Das Leistungsspektrum umfasst dabei Forschung, Entwicklung, Design, Produktion und Testung von verbesserten Hör- und Neuroimplantaten, Nanobiomaterialien, diagnostischen und therapeutischen Laserverfahren in Kooperation mit renommierten Industriepartnern. Dadurch sollen bessere Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten für Patienten mit Schwerhörigkeit, anderen Sinneseinschränkungen und neurologischen Erkrankungen entwickelt werden. Das interdisziplinär ausgerichtete Institut steht unter Leitung der Hals-, Nasen- Ohrenklinik an der Medizinischen Hochschule Hannover und führt Wissenschaftler aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften und Mediziner aus den Bereichen Hals-, Nasen- Ohrenheilkunde, Neurochirurgie und Neurologie zusammen. Die enge Kooperation mit den Forschungszentren angesiedelter Firmen rundet das Bild ab. Das Methodenspektrum im VIANNA umfasst das gesamte Spektrum von physikalischen Verfahren, insbesondere der Quantenoptik, der Molekularbiologie, Anatomie, Mechanik und Elektrotechnik. Zum Einsatz kommen Zellkulturen, Tiermodelle und Humanpräparate sowie Untersuchungen am Patienten. Durch diesen transdisziplinären Ansatz werden neue Möglichkeiten der Kooperation, wie sie für die Weiterentwicklung des von VIANNA abgesteckten Themenfeldes der Medizintechnik notwendig sind, erst möglich. Dadurch kann die internationale Spitzenstellung in diesem Bereich weiter ausgebaut und behauptet werden. Geleitet wird das Verbundinstitut gemeinsam von Prof. Prof. h. c. Dr. med. Thomas Lenarz (Direktor der Hals-, Nasen- Ohrenklinik an der Medizinischen Hochschule Hannover) und Herrn Prof. Dr. med. A. Kral, der neuberufen als einer der führenden auditorischen Elektrophysiologen eine neue Arbeitsgruppe aufbaut, die sich mit Cochlea-Implantaten, der binauralen Stimulation und der Entwicklung des Hörsystems unter Elektrostimulation beschäftigt. In enger Kooperation mit den anderen Arbeitsgruppen der Hals-, Nasen- Ohrenklinik wird diese größte Arbeitsgruppe in besonderer Weise unterstützen und so die Neuentwicklung von Implantaten, insbesondere auf dem Sektor der Elektroden und der Signalverarbeitung erheblich voranbringen. Die verschiedenen Arbeitsruppen konnten die neuen Räume Mitte Oktober 2009 kurz nach Fertigstellung des VIANNA in der Feodor-Lynen-Straße 35 beziehen. Neben der durch die MHH angemieteten Fläche wurden zusätzlich Räume von drei Partnerfirmen bezogen, so dass die unmittelbare Kooperation mit der international führenden Industrie zur Abwicklung von Entwicklungsprojekten möglich ist.


VIANNA ist Teil des Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik und kooperiert mit den anderen bereits vorhandenen Einrichtungen im Medical Park.